Sharknose V6//Ferrari 156, 246SP und 196SP.

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Sharknose V6//Ferrari 156, 246SP und 196SP.

Von Jörg-Thomas Födisch und Rainer Rossbach.

Vorwort von Mauro Forghieri und Helmut Zwickl.

Zu den markantesten Grand Prix-Rennwagen zählt der Ferrari Tipo 156, der 1961 und 1962 in der Automobil-Weltmeisterschaft eingesetzt wurde.

Das wegen seiner charakteristischen Bugpartie in Form eines Haifischmauls bekannte Formel 1-Fahrzeug ("Sharknose") ist besonders in Deutschland legendär, weil Wolfgang von Trips damit auf dem Weg zum Titelgewinn war.

Auf Basis des früheren Ferrari Formel 2-Triebwerks wurde der Mittelmotor-Monoposto bereits ein Jahr zuvor mit großem Erfolg in einigen F2-Rennen eingesetzt. Danach modifizierte Ingenieur Carlo Chiti den 65 Grad V6 Motor durch ein neues Aggregat mit einem Zylinderwinkel von 120 Grad. Ferrari legte damit den Grundstein für die Erfolge des 156ers in den Grand Prix-Läufen für das ab 1961 geltende 1,5 Liter-Reglement in der Formel 1.

Im April und Mai 1961 gewann Giancarlo Baghetti mit der "Sharknose" die nicht zur WM zählenden Rennen in Syrakus und Neapel. Im ersten Wertungslauf in Monaco fuhr Stirling Moss seinen Walker-Lotus dank überlegener Fahrkunst vor den Ferrari-Piloten Ginther, Hill und von Trips zum Sieg. In Zandvoort gewann von Trips vor seinem Teamkollegen Phil Hill. Beim GP von Belgien setzte Ferrari zusätzlich den Belgier Olivier Gendebien ein. Es gab einen Vierfach-Erfolg durch Hill, von Trips, Ginther und Gendebien.

In Reims (Frankreich) setzte sich Grand Prix-Neuling Baghetti, erstmals im WM-Einsatz, gegen Dan Gurney (Porsche) durch.

Mit dem Dreifach-Siegvon Trips, Hill, Ginther – endete der britische GP in Aintree. Auf dem Nürburgring gewann Moss vor von Trips und Phil Hill.

Am 10. September verunglückte der WM-Führende von Trips tödlich. Phil Hill siegte und sicherte sich das Championat. Ferrari hatte sein Saisonziel erreicht: Gewinn des Fahrer- und des Konstrukteurs-Titels.

Als die Vorbereitungen für 1962 anliefen, verließen Rennleiter Romolo Tavoni, Carlo Chiti und mehrere Techniker die Scuderia. Die Weiterentwicklung des Wagens geriet ins Stocken. Die Saison 1962 wurde für Ferrari zur Qual und zur Ernüchterung: Lotus, BRM, Cooper und Lola hatten den Leistungsrückstand aufgeholt, diese Teams waren auch in puncto Fahrwerk überlegen - Ferrari fuhr hinterher. Es gab nur wenige Podest-Platzierungen: in Zandvoort wurde Phil Hill dritter, und in Monte Carlo belegte er Rang zwei vor Teamgefährte Bandini. In Spa kam Phil Hill nochmals auf den dritten Platz. In Frankreich musste die Scuderia passen, weil die italienischen Metaller streikten. In Aintree startete nur Hill, er fiel aus. Auf dem Nürburgring kam Ricardo Rodríguez auf den sechsten Platz. Der Doppelsieg, den Bandini und Baghetti im Nicht WM-Grand Prix in Pergusa herausfuhren, konnte die Enttäuschung über die schlechte Saison nicht wettmachen, da keines der fünf Ferrari-Asse beim Heim-GP in Monza stach. Ferraris Konsequenz lautete: Aus und vorbei ...

Die wechselvolle Geschichte der 156er ist ebenso beschrieben wie die der bildschönen Prototypen 246SP und 196SP, die das Frontdesign in Form des Haifischmauls fortführten.

12 Rennfahrer-Biografien - aufgezeichnet von einem der bekanntesten Grand Prix-Journalisten, Hartmut Lehbrink, bereichern das Buch zusätzlich. Ingenieure, Teamchefs und Rennleiter bei Ferrari werden in separaten Lebensläufen beschrieben.

Im Anhang: technische Daten und die Statistiken. Dazu die Dokumentation vom Wiederaufbau eines 156ers durch Jan Biekens. Außerdem wird die Herstellung zweier Rekreationen der Wagen von Hill und Rodríguez aus dem Jahr 1961 durch Setford & Company im Auftrag von Jason Stuart Wright dokumentiert.

Fotos u.a.: Sutton Images, Jesse Alexander, Porsche, Klemantaski, Peter Nygaard, Dr. Benno Müller, McKlein, Alexis Callier und Rainer W. Schlegelmilch. Der überwiegende Anteil der weitgehend erstmals veröffentlichten Bilder stammt aus dem weltberühmten Cahier-Archiv.

Text in deutscher und englischer Sprache. 432 Seiten. Ca. 75 in Farbfotos. 353 Fotos in schwarz/weiß. Format ca. 29 x 29 cm. Gebunden mit Hardcover im Schuber. Erschienen im November 2019.

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